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NDE - Nahtoderfahrungen mit Ibogain

Nachdem einige unserer Mitreisenden sich in den vergangenen Wochen an einer FF versucht haben, kam dabe immer wieder ein bestimmtes Thema auf - das der NDE (englisch für "Near-Death-Experience", zu deutsch die Nahtoderfahrung). NDE ist ein auf vielen Ebenen hochgradig spannendes und mitunter kontrovers diskutiertes Thema - theologisch, philosophisch, medizinisch, naturwissenschaftlich und psychologisch. Das fängt schon damit an ob es sie überhaupt gibt, oder ob es sich dabei viel eher um eine extreme Form von Hirnchemie-Entgleisung handelt. Diese Frage kann man IMHO gleich zu Anfang zu beantworten:

Es gibt NDE, die Beweise dafür sind mittlerweile überwältigend. Viele Menschen, Ärzte, Betroffene, Wissenschaftler, haben über Jahrzehnte Beweise zusammengetragen die keinen anderen Schluss zulassen. Zudem muss ich an dieser Stelle folgendes loswerden: Ich hatte in dreien meiner FF ebenfalls NDE, kann also aus erster Hand bestätigen, das es sie gibt. Ich kann nur jeder/jedem empfehlen sich mit diesem Thema etwas intensiver zu beschäftigen, da bereits die rationale Auseinandersetzung mit NDE mit erheblichen Konsequenzen für das eigene Weltbild und Denken verbunden sein kann - ganz zu schweigen vom erleben einer NDE während einer FF. Folgende Bücher eignen sich recht gut als Lektüre um in dieses Thema einzusteigen:

Zum Einstieg empfehle ich die Klassiger von Raymond Moody und Eben Alexander:









Ergänzend dazu und mit unterschiedlichen aber interessanten Perspektiven:










Ich will jetzt an dieser Stelle nicht auf die Details einer NDE eingehen - die kann man sich im Netz oder besser noch in den genannten Büchern holen. Nur einige Kernpunkte möchte ich herausstellen, da sie für uns Iboga-Reisenden wichtig sind - wichtig um zu wissen was da auf einen zu kommt, wichtig um sich darauf vorzubereiten und wichtig um während einer FF damit umgehen zu können. Eines vorneweg: Eine NDE ist eine wundervolle Erfahrung und nichts wovor man sich fürchten müsste. Wichtige Qualitäten einer NDE sind:


Außerkörperliche Erfahrung / Die Dritte Person

Der/Die Erlebende verlässt häufig den eigenen Körper und kann diesen aus Perspektive einer dritten Person wahrnehmen. Diese Prespektive erlaubt nicht nur die Betrachtung des eigenen Körpers sondern auch des eigenen Lebens - der persönlichen Geschichte, Entscheidungen, Emotionen, Traumen, Glücksmomente und vieles mehr. Dieses "Sich-selbst-betrachten" ist wohl eine der ausschlaggebenden Faktoren für die heilende Wirkung von Ibogain im Kontext vieler medizinischer und psychologischer Probleme - seien es Suchterkrankungen, Depressionen oder andere chronische Leiden der Seele. Man sieht sich wie man ist und war, welche Konsequenzen das für einen selber und sein Umfeld hatte, welche Traumen und Konflikte dadurch entstanden sind und wie man sie vielleicht heilen könnte.


Hier stellt sich dann natürlich die Frage, Wer oder Was da den Körper verlässt und diese Perspektive einnimmt. Es ist meiner Meinung (und auch der Meinung vieler anderer Menschen die eine NDE hatten, sei es in einer FF oder unter anderen Umständen) die eigene Seele. Dies ist für viele überhaupt eine der mächtigsten Erfahrungen während einer NDE. Zu erkennen und zu akzeptieren das es diese Entität der Seele gibt, unabhängig vom eigenen Körper oder Geist im mentalen Sinn, ein unsterbliches Ich das weder an Zeit noch Raum gebunden ist.


In diesen Bereich fällt auch das Phänomen, das man das Geschehen um einen herum, im selben Raum oder Gebäude, sehr wohl wahrnehmen und beobachten kann, nur halt nicht mit den herkömmlichen Sinnen. Deswegen ist es doppelt wichtig, das während einer FF beim Setting extreme Sorgfalt betrieben wird. Sind dritte Personen anwesend (Tripsitter, medizinisches Personal, etc.) müssen diese äußerste Zurückhaltung üben was potentiell störende Handlungen betrifft. Bereits geflüsterte Kommunikation, die rein akkustisch von der reisenden Person nicht wahrgenommen werden könnte, werden von dieser sehr wohl registriert. Dies kann während einer FF sehr irritierend und ablenkend sein. Menschen die eine NDE im Rahmen einer lebensgefährlichen medizinischen Notsituation erlebt haben, schildern z.B. im Detail was in dem Raum in dem sie sich befanden, in Nachbarzimmern oder anderen Räumlichkeiten der medizinischen Einrichtung vor sich ging.


Während einer NDE sind die üblichen Beschränkungen in punkto Raum und Zeit aufgehoben. Viele Ibogain-Reisende beschreiben diesen Effekt als "Lebensfilm" - eine Art Rückschau auf die eigene Vergangenheit. Wohlgemerkt, dies geschieht nicht aus der "Ich-Perspektive" - man sieht diesen Film ebenfalls aus der dritten Person, ähnlich einem Zuschauer im Kinosaal. Manchen ist es auch möglich sich in bestimmte Situationen einzuklinken und diese im Detail zu betrachten. Meiner Erfahrung nach steigt die Wahrscheinlichkeit dies zu können mit zunehmender Routine, d.h. was in der ersten FF vielleicht noch nicht möglich war, wird in den folgenden kontrollierbarer.


Es ist während einer NDE auch häufig möglich mit Wesen aus anderen Dimensionen Kontakt aufzunehmen. Ich formuliere das jetzt mal so, da es schwer ist dies zu beschreiben. Diese Wesen wird jede Person gemäß den eigenen Glaubensvorstellungen oder religiös-philosophischen Bezugspunkten anders bezeichnen - Engel, Astralwesen, Lehrer, Gurus, wie auch immer. Fakt ist das diese Kommunikation möglich ist und stattfindet. Dabei kann es auch schon mal ans eingemachte gehen, z.B. ob der/die Reisende zurück in den eigenen Körper, in das jetzige Leben, auf diesen Planeten zurück will - oder eben nicht. In der NDE-Forschung wird dieser Punkt auch als Grenze oder Schranke bezeichnet. Das ist auch der Grund warum es viele Kliniken und Retreats als sinnvoll erachten, vor Beginn einer FF einen so genannten "Life-Contract" abzuschließen. In diesem verpflichtet sich der/die Reisende solche Fragen damit zu beantworten das man zurückkehren will. Ich selbst habe dieses Phänomen zweimal während meiner FF erlebt und mich jeweils nach etwas Bedenkzeit entschieden zurückzukehren. Was nun genau passiert wäre, hätte ich eine gegenteilige Entscheidung gefällt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Mit Sicherheit sagen kann ich, das diese Wesen, diese anderen / höheren Dimensionen existieren und das eine solche Entscheidung dementsprechend auf jeden Fall erhebliche Konsequenzen gehabt hätte. Den Bericht meiner ersten FF mit NDE und Konversation mit Engeln kann man im entsprechenden Erfahrungsbericht nachlesen (siehe Archiv).


All diese Phänomene können aber müssen nicht im Rahmen einer FF auftreten, was such für die NDE insgesamt gilt. Also bitte nicht mit einer entsprechenden Erwartungshaltung an das Thema FF herangehen und auch nicht enttäuscht sein wenn es nicht stattfindet.

Nun wollen wir uns etwas damit beschäftigen, wie und warum Ibogain eine NDE auslösen kann. Das Stichwort hier sind mal wieder die NMDA-Rezeptoren im Gehirn. Ich bin ja bereits in einem anderen Post auf diese wirkmächtigen Strukturen eingegangen. Noch ist nur ein Bruchteil ihrer Funktionen bekannt, und die Forschung zu NMDA's nimmt zunehmend Fahrt auf. In unserem Kontext hier geht es um eine weitere Funktion dieser Rezeptoren, jenseits von Lernprozessen und Automatisierungen im Gehirn. Eine kurze Überlegung zum Einstieg:

Wir alle kennen die Gliederung unseres Bewusstseins in einen rational und willkürlich zugänglichen Teil und dessen Gegenpart - unser Unterbewusstsein. Dieses läuft nicht einfach nur nebenher, sondern spielt bei vielen alltäglichen und permanent ablaufenden Regulationsprozessen eine enorme Rolle. Dies betrifft auch unsere Hormone und Neurotransmitter. Über verschiedene Techniken ist es durchaus möglich, auch ohne direkt in die Hirnchemie einzugreifen, das Unterbewusstsein "anzuzapfen" und mit diesem zu kommunizieren. Bestimmte psychotherapeutische Verfahren, Meditationen, Gebetsformen oder Yoga-Praktiken (um nur einige Beispiele zu nennen) haben hier über Jahrzehnte, ja teilweise Jahrhunderte und Jahrtausende durchaus praktikable und bewährte Ansätze geliefert. Aber auch aus dem Bereich der psychoaktiven Substanzen gibt es zahlreiche Vertreter die hier ebenfalls Zugang bieten. Seien es natürliche Substanzen die traditionell in indigenen Riten verwendet werden (wie z.B. bestimmte Pilze, Ayahuasha oder auch unser Ibogain) oder eher neumodische synthetische Vertreter wie das bekannte LSD. Allen gemeinsam ist im Regelfall folgende Kombination: Die temporäre Erhöhung des Serotoninspiegels bei gleichzeitiger Hemmung der NMDA-Rezeptoren. Die konkreten biochemischen Vorgänge unterscheiden sich dabei teils erheblich (Wiederaufnahmehemmung von Neurotransmittern, erhöhte Ausschüttung, selektive oder nicht-selektive Ansprache bestimmter Rezeptoren, kompetitive oder nicht-kompetitive Hemmung, etc.), es würde aber zu weit führen diese Differenzierung hier auszuarbeiten und zudem ein gerüttelt Maß an neurobiologischem und biochemischem Grundwissen erfordern. Für Ibogain ist eine Hemmung der NMDA-Rezeptoren sehr gut belegt (1), (2), (3). Diese Wirkungsweise scheint in erheblichem Maß für die Fähigkeit des Ibogains, Suchterkrankungen zu heilen verantwortlich zu sein (4), (5). In der Behandlung von therapieresistenten, schweren Depressionen hat sich ebenfalls ein NMDA-Antagonist etabliert - Ketamin (6), (7). Ibogain besitzt hier eine ähnliche Effektivität (und das bereits im Mikrodosing), allerdings mit weniger Nebenwirkungen als Ketamin und stattdessen einer Fülle an positiven Nebeneffekten. Die NMDA's spielen nach aktuellem Stand der Forschung zudem eine entscheidende Rolle bei NDE (8), (9). K. Jansen, einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet, konnte nachweisen, das unser Gehirn unter extremen Bedingunen (sprich Gefährdungssituationen) eine Substanz namens alpha-Endopsychogen ausschüttet - ein extrem starker NMDA-Antagonist. Dies wäre eine schlüssige Erklärung für traumatisch bedingte NDE, wie sie in der Literatur vielfach beschrieben sind (siehe oben genannte Bücher). Was nun spezifisch die Nahtoderfahrungen angeht: Vereinfacht formuliert sind diese Rezeptoren ein Bestandteil der Schranke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Folge: Werden die NMDA's massiv antagonisiert (d.h. gehemmt oder im Maximalfall nahezu geblockt), werden unterbewusste Inhalte bewusst zugänglich. Zahlreiche der Erfahrungen die während einer Full-Flood (FF) auftreten sind wahrscheinlich auf diesen Mechanismus zurückzuführen. Ob und in welchem Umfang ein Ibogain-Reisender derlei Erfahrungen während einer FF durchlebt hängt nicht zuletzt von der Aktivität der NMDA's in der Ausgangslage ab:



Nehmen wir an, das eine bestimmte Dosis Ibogain die Aktivität der NMDA in einem bestimmten Umfang senkt (Pfeile nach unten). Eine Person mit normaler Aktivität dieser Rezeptoren in der Ausgangslage (B) wird dadurch in den Bereich einer NDE kommen können. Eine Person, bei der die NMDA's allerdings im Vorfeld bereits eine deutlich erhöhte Aktivität aufweisen kommt eher auf Normalniveau, bzw. leicht darunter - aber eben nicht auf ein Level wie es für eine NDE erforderlich wäre. Nun lässt sich die Aktivität der NMDA vorab leider nicht labortechnisch bestimmen. Allerdings sind Zustände und Faktoren bekannt, die NMDA-Rezeptoren anregen, bzw. die regelmäßig mit einer Überaktivierung derselben einhergehen.

Krankheiten die sehr häufig mit NMDA-Überaktivierung einhergehen:


- Depression (speziell schwere Depression und therapieresistente Depression)

- ME (Myalgische Encephalomyelitis, auch bekannt als Multiple Chemikaliensensitivität)

- CFS (Chronic Fatigue Syndrom = Chronisches Müdigkeitssyndrom)

- Fibromylagie

- Migräne


Psychoaktive Substanzen die NMDA aktivieren oder verändern:

Generell ist hier zu sagen, das anhaltende NMDA-Aktivierung bei eigentlich allen Substanzabhängigkeiten beobachtet werden kann. Dennoch gibt es einige Kandidaten die hier hervorstechen. Vor diesem Hintergrund ist es doppelt wichtig, vor einer Ibogain-FF einen erfolgreichen Entzug durchzuführen, da der Vorher-Nachher-Effekt sonst sehr brutal ausfallen und die FF selbst mit nicht unerheblichen medizinischen Risiken einhergehen kann:


Heroin und andere Opioide: Es überreizt nicht nur die NMDA sondern verändert auch deren Dichte in verschiedenen Bereichen des Gehirns (10), (11). Vereinfacht gesagt wird der Konsument von seinem emotionalem Zentrum und Unterbewusstsein abgeschnitten. Hier ist es zudem so, das die NMDA-Veränderungen für das enorm hohe Rückfallrisiko verantwortlich sind (12). Ein weiterer Grund, warum Ibogain bei dieser Substanzabhängigkeit so segensreich wirkt.


Kokain: Der Übergang vom Gelegenheitsgebrauch zum suchthaften Dauergebrauch wird durch einen Umbau der NMDA-Rezeptoren markiert (13). Dies ist dann quasi der "Point-of-no-return", ab dem das Gehirn der Konsumenten nicht mehr ohne die Substanz auskommt und eine permanente Zufuhr "erforderlich" wird. Kokain verändert, in noch stärkerem Maß als Opioide, sowohl die Struktur als auch die Aktivität, Dichte und Lokalisation der NMDA-Rezeptoren. In Folge werden völlig andere Bereiche des Gehirn aktiviert und deaktiviert als bei Nicht-Konsumenten (14). Die gute Nachricht: Es konnte gezeigt werden, das die Blockade der NMDA's diesen Zustand erfolgreich umkehren kann (15). Nicht ohne Grund steht Kokain in der Liste der "Top-Substanzabhängigkeiten" die durch Ibogain erfolgreich überwunden werden können ganz weit oben, wenn nicht sogar an erster Stelle.


Bei Cannabis ist die Situation wie immer deutlich komplizierter. THC und CBD verdienen aus vielen Gründen einmal einen eigenen Post (wird wohl eher eine Post-Serie), da die Wirkungen hier extrem diversifiziert und komplex sind. Mit Blick auf NMDA's und deren Funktionen gilt es hier vor allem festzuhalten: THC und CBD (!) erhöhen den Calcium-Spiegel in vielen Nervenzellen - ein Effekt der 1:1 auch von den NMDA's ausgelöst wird (16). Was den Zellstoffwechsel angeht, haben Cannabinoide also eine identische Wirkung wie Aktivierung der NMDA. Dies dürfte wohl auch der Grund dafür sein, das Personen die regelmäßig Cannabinoide konsumieren (sei es nun THC oder CBD) häufig eine deutlich gedämpfte FF erleben - eher arm an Erfahrungen, von denen rund um Ibogain so viel zu lesen ist (Extrakörperliche Erfahrungen, NDE, Lebensfilm, etc.). Nicht zuletzt deshalb empfiehlt es sich einen deutlichen zeitlichen Abstand zwischen Cannabinoid-Konsum und Ibogain-Anwendungen einzuhalten (mindestens 2 Wochen). Was die Kombination von CBD mit Ibogain angeht wird das jede(r) für sich entscheiden müssen, intensiver wird das Ibogain-Erlebnis dadurch allerdings nicht werden.

Umgekehrt sind zahlreiche Substanzen bekannt, die in der Lage sind die Aktivität von NMDA-Rezeptoren zu senken, sei es kurz- oder langfristig. Zu diesen zählen unter anderem:


- LSD

- Meskalin

- Ayahuasca

- Einzelne Cannabinoide (Ja, so ist das mit dem Kraut)

- Curcumin (Bestandteil des gemeinhin bekannten Kurkuma)

- Magnesium

- Dextromethorphan (ein interessanterweise immer noch rezeptfreier Hustensaft)

- Ketamin


Wer z.B. nach dem Einsatz von Curcumin oder hochdosiertem Magnesium (intravenös, oral führt das eher zu Durchfall) in die Nähe von dissoziativen Zuständen gekommen ist, darf getrost davon ausgehen, das die eigenen NMDA's bereits eine sehr niedrige Aktivität aufweisen - und eine HF oder gar FF ein entsprechend fulminantes Erlebnis werden wird.








(1) {Popik, 1995 #1472}, (2) {Itzhak, 1998 #1473}, (3) {Mash, 1995 #1490},

(4) {Glick, 1998 #1474}, (5) {Popik, 1994 #1491}, (6) {Pochwat, 2019 #1493},

(7) {Dang, 2016 #1478}, (8) {Jansen, 1990 #1483}, {Jansen, 1989 #1508}, (9) {Bonta, 2004 #1482}, (10) {Zhu, 2020 #1501}, (11) {Laurie, 1997 #1502}, (12) {Shen, 2011 #1503},

(13) {Smaga, 2019 #1504}, (14) {Ortinski, 2014 #1506}, (15) {Galaj, 2018 #1505},

(16) {Ryan, 2006 #1507}



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